Oh oh, da geht es mal wieder ganz schön rund zwischen den Franken und den Bayern. Dass immer wieder mal gefrotzelt wird, das ist ja nun nichts Neues, was momentan zwischen Nürnberg und München aber abgeht, ist beispiellos! Stein des Anstoßes ist der Nürnberger Maler Albrecht Dürer, besser gesagt sein "Selbstbildnis im Pelzrock", eines der bekanntesten Werke des Künstlers. Dieses gehört der Wittelsbacher Landesstiftung mit Sitz in München, die es in der Alten Pinakothek dauerhaft ausstellt. Böse Zungen behaupten, dass die Münchner den Franken dieses Kunstwerk gemopst hätten. Tatsächlich ist es aber so, dass die Stiftung als Eigentümer aller Kunstwerke gilt, die die Wittelsbacher vor 1800 erworben haben. Ob und inwieweit das damals alles mit rechten Dingen zugegangen ist, kann und will ich[...]
Also ich muss ja ganz offen und ehrlich zugeben: Fasching ist nichts für mich. Das einzige was ich mit Fasching am Hut habe: Ich schau mir gerne "Fastnacht in Franken" aus Veitshöchheim an. Läuft übrigens heuer am 10. Februar ab 19 Uhr im Bayerischen Rundfunk. Da es aber auch Narren in Franken gibt, dürfen die entsprechenden Veranstaltungen nicht fehlen. Wohin zum Fasching in Nürnberg? Ich hab mir ein paar Schmankerl herausgepickt!
Am 19. Februar ab 13 Uhr schlängelt sich wieder der traditionelle Fastnachtszug durch die Nürnberger Innenstadt. Den gibt es übrigens schon seit 1397! Mit dabei sind fast 50 Wagen und über 3.000 Närrische, die dem Publikum am Straßenrand auch die eine oder andere Kamelle zuwerfen. Begonnen wird am Stadtpark. Danach geht es über die Pirckheimer und Bayreuther[...]
Geht es Euch auch oft so? Ihr seid in der Stadt, habt Lust auf einen leckeren Kaffee, findet aber nicht das Richtige. Irgendwas passt nicht. Entweder ist der Kaffee nicht das, was Ihr Euch darunter vorstellt, oder das Ambiente passt nicht, vielleicht ist der Kaffee auch zu teuer oder die Auswahl zu klein. Man wird immer etwas finden, was einen stört. So ging es mir auch immer wieder, bis ich auf Mr. Bleck stieß. Schon das Ambiente hat mir unheimlich gut gefallen. Warme Töne, moderne Einrichtung, attraktive Musikuntermalung – so fühlt man sich beim Kaffeegenuss einfach wohl – zumindest ich, und Ihr sicherlich auch!
Und dann der Kaffee. Es gibt Cafés, die bieten entweder eine zu geringe Auswahl oder man wird schon bei der Wahl des Kaffees überfordert, weil es einfach viel zu viel Angebote[...]
Ganz oben im Norden, vom Knoblauchsland umgeben und schon an der Grenze zu Erlangen, da ist Großgründlach zu finden. Erstmals in einer Urkunde tauchte der Name im Jahr 1021 auf – damit ist der Ort der älteste Stadtteil der Noris. Der Name kommt im Übrigen vom Fluss Gründlach, der als Regnitz-Nebenfluss den Ort durchfließt.
Historisch gesehen war hier immer was los. In den ersten Jahrhunderten ging Großgründlach durch viele Hände. So gehörte es den Burggrafen von Nürnberg, einer Kunigunde von Orlamünde, einem Philipp Geuder und schließlich dem Geschlecht derer von Pfinzing. Dann kam für den Ort eine schreckliche Zeit, denn während des Dreißigjährigen Krieges wurde er in den Jahren 1632 bis 1634 fast vollständig zerstört. Schließlich wurde der Ort nach und nach wieder aufgebaut und gehörte[...]
Bevor es in der Frankenmetropole vorweihnachtlich wird, ist erst einmal die Zeit der Gruselgestalten angebrochen. Ob Zombies, Vampire oder Feen und Elfen, ob Monster, Graf Dracula oder der Sensenmann, sie alle vereinen sich alle Jahre am 31. Oktober, um ihr Unwesen zu treiben. Und so kommen sie auch in diesem Jahr wieder zusammen. Die kleinen Monster fordern Süßes, sonst gibt´s Saures. Die großen Monster vergnügen sich auf diversen Halloween-Partys, die es in den Tagen vor Halloween zuhauf gibt.
Der Brauch stammt übrigens – nein, nicht aus den USA, sondern aus Irland. Und so führt uns unser erster Halloween-Tipp ins O´Neill´s Irish Pub in die Bärenschanzstraße 121. Am Samstag, den 29. Oktober werden schaurige Gestalten das Pub unsicher machen und bei freiem Eintritt eine gruselig-schöne[...]
Momentan zieren die großen grünen Plakate wieder die Werbewände in Nürnberg, Fürth und Erlangen. Wir kennen diese Plakate bereits seit mittlerweile fünf Jahren und wissen: Es ist wieder Zeit für die Lange Nacht der Wissenschaften. Dieses Jahr findet sie am Samstag, den 22. Oktober statt. Von 18 Uhr bis 1 Uhr nachts werden interessierte Besucher aus rund 1.000 Angeboten wählen können: Darunter sind Führungen, Vorträge, Ausstellungen, Diskussionen, Rundgänge und Experimente zu finden. Spannend wird es auf alle Fälle, denn man wird Einblicke in Bereiche erhalten, die man sonst so nicht unbedingt sehen kann.
Die kulturidee GmbH hat über zehn Touren zusammengestellt, sodass man einen umfassenden Einblick erhält. Ob nun Erlangen-Nord, Fürth-West, Nürnberg Süd-West oder auch die[...]
Lärm macht krank, das wissen wir alle. Dazu passt ja dann die Meldung wie die Faust aufs Auge, die in der vergangenen Woche durch die Zeitungen geisterte: Nürnberg ist in einem Vergleich mit anderen Großstädten in Deutschland die drittlauteste. Dabei wurde ein durchschnittlicher Lärmpegel von 55 Dezibel auf einer Stadtfläche von über 61% gemessen. Das hört sich für den Laien natürlich erst mal erschreckend an, dabei muss man aber wissen, wie laut 55 Dezibel überhaupt sind. Dieser Wert entspricht in etwa einem lauten Gespräch – also eigentlich nicht wirklich laut. Sicher, wenn man das permanent vor dem Fenster haben würde, wäre das auf Dauer nervig werden.
Noch lauter wird es aber auch, nämlich dann, wenn man in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen wohnt. So muss man an Straßen wie dem[...]
So sicher, wie jedes Jahr am 24. Dezember Weihnachten ist, so sicher ist es auch, dass am Freitag vor dem 1. Advent der Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet wird. Allerdings nur dann, wenn auch ein Christkind zur Verfügung steht. Und das bedarf einer peniblen Suche. Denn um die Weihnachtsstadt Nürnberg in der ganzen Welt vertreten zu können, sollte man schon einiges mitbringen.
Jetzt ist gerade mal der Sommer vorbei, doch in der Noris stehen die Zeichen schon wieder auf Weihnachten. Der Grund: Es muss ein neues Christkind her! Die Amtszeit eines jeden Christkindes beträgt zwei Jahre, es wird also wieder Zeit, ein neues Christkind auszubilden. Dabei hat der Himmelsbote nicht nur die Aufgabe, den Christkindlesmarkt von der Frauenkirche aus zu eröffnen und den Prolog vorzutragen. Das[...]
In meiner Reihe "Aufgewachsen in Nürnberg – Lebendige Kindheitserinnerungen" möchte ich Euch heute mit in den Nürnberger Stadtpark nehmen. Dieser war fast schon meine zweite Heimat. Wir haben in Johannis gewohnt und immer wenn meine Mutter meinte, die Kinder müssten mit spazieren gehen, führte uns unser Weg zum Nürnberger Stadtpark. Der war dank der Spielplätze gar nicht mal so schlecht. Einen Kiosk gab´s auch – der beste Ort, um Mutter gehörig auf die Nerven zu gehen und nach einem Eis oder sonstigen Süßigkeiten zu verlangen. Dann war da noch der Neptunbrunnen, in den man schon mal reinfallen konnte, und der Stadtparkweiher, der im Winter zum Schlittschuhlaufen einlud – das aber ist eine andere Geschichte.
Ca. Mitte September, als der Herbst langsam Einzug hielt, konnte ich es immer kaum[...]
Nürnberg ist langweilig? Was musste ich neulich in der Zeitung lesen? Nürnberg soll die langweiligste Großstadt Deutschlands sein. Zumindest hatte das "Der Spiegel" im Jahr 1992 herausgefunden. Und auch heute noch finden viele angeblich, dass Nürnberg provinziell und spießig sei. Ich bin einfach mal so dreist zu sagen: Wer das behauptet, war noch nie in dieser unserer schönen Stadt.
Natürlich gibt es aktuell ein paar Streitpunkte, die für Außenstehende vielleicht spießig wirken. Da ist die Diskussion über die Verlängerung der Sperrzeit und die damit verbundenen Beschwerden von Anwohnern. Da sind die Gegenstimmen bei den Ausbauplanungen am Wöhrder See und auch das ewige Gezeter von Bewohnern am Rosenau-Park, am Dutzendteich oder in der Innenstadt aufgrund von Lärmbelästigung kann einem[...]
Hier schreiben Nürnberger für Nürnberger.
Erfahrt mehr über das Leben in Nürnberg: über Restaurants, Lifestyle und die zahlreichen Veranstaltungen in der schönen Stadt an der Pegnitz.