Leben in Nürnberg: stadtteil

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Maxfeld - Bel(i)ebtes Stadtviertel im Nürnberger Norden

08.01.12 | Svenja Müller
Nürnberg Maxfeld
Zentral, gepflegt und lebendig: Maxfeld gehört zu den beliebtesten Stadtvierteln in Nürnberg. Foto: S. Müller

Liebe Leserinnen und Leser, in meinem ersten Blogbeitrag für 2012 wünsche ich euch allen ein gesundes und frohes neues Jahr! Hoffentlich habt ihr schön gefeiert und bleibt dem Immowelt-Blog auch weiterhin treu!

Dann wollen wir auch gleich einmal beginnen: Los geht's mit einem frischen Stadtteil-Portrait. Maxfeld liegt in der Nürnberger Nordstadt, gleich hinter der Kaiserburg und wird durch den Stadtpark im Osten, die Rollnerstraße im Westen und den Nordring begrenzt. Zusammen mit den Stadtteilen Gärten hinter der Veste und Rennweg wurde Maxfeld in der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Nürnberg eingemeindet und durch das Maxtor mit der Altstadt verbunden. Bis dahin wurde die Gegend übrigens noch als Judenbühl bezeichnet und erst zu Ehren von König Maximilian II. in Maxfeld umbenannt. Wie wir[...]

Großgründlach - der älteste Stadtteil von Nürnberg

17.10.11 | Holger Schossig
Ländlich geht es zu in Großgründlach - und dennoch ist man in Kürze mitten in der Großstadt.
Ländlich geht es zu in Großgründlach - und dennoch ist man in Kürze mitten in der Großstadt. Foto: H. Schossig

Ganz oben im Norden, vom Knoblauchsland umgeben und schon an der Grenze zu Erlangen, da ist Großgründlach zu finden. Erstmals in einer Urkunde tauchte der Name im Jahr 1021 auf – damit ist der Ort der älteste Stadtteil der Noris. Der Name kommt im Übrigen vom Fluss Gründlach, der als Regnitz-Nebenfluss den Ort durchfließt.

Historisch gesehen war hier immer was los. In den ersten Jahrhunderten ging Großgründlach durch viele Hände. So gehörte es den Burggrafen von Nürnberg, einer Kunigunde von Orlamünde, einem Philipp Geuder und schließlich dem Geschlecht derer von Pfinzing. Dann kam für den Ort eine schreckliche Zeit, denn während des Dreißigjährigen Krieges wurde er in den Jahren 1632 bis 1634 fast vollständig zerstört. Schließlich wurde der Ort nach und nach wieder aufgebaut und gehörte[...]

Kraftshof - wer´s ländlich mag

01.09.11 | Holger Schossig
Kraftshof, Nürnberg, Wehrkirche
Kraftshof mit der mittelalterlichen Kirche St. Georg. Foto: H. Schossig

Wisst Ihr, was mir an unserer schönen Stadt Nürnberg so gut gefällt? Dass viele Stadtteile, die einst selbstständig waren und im Laufe der Zeit eingemeindet wurden, ihren Dorfcharakter nicht verloren haben. Dazu zählen zum Beispiel Wetzendorf, Buch, Neunhof und auch Kraftshof. Der Ortsteil im Norden der Stadt grenzt direkt an den Flughafen, außerdem an Neunhof, an Boxdorf, an Buch und an Almoshof. Dazwischen liegen noch zahlreiche Felder, die alle zum Nürnberger Knoblauchsland gehören.

Der Ort selbst hat mittlerweile über 740 Jahre auf dem Buckel. Eine erste urkundliche Erwähnung fand im Jahr 1269 statt – damals noch als Craphteshof. Viele Jahrhunderte lang war hier nicht nur die einflussreiche und älteste Patrizierfamilie Kreß von Kressenstein beheimatet, sie hatte auch die Herrschaft[...]

Ziegelstein - Stadtteil mit Charme

06.04.11 | Holger Schossig
Ziegelstein, Vorort
Ziegelstein hat seinen Vorort-Charme nicht verloren. Foto: H. Schossig

Jeder Nürnberger kennt den Stadtteil Ziegelstein, kaum einer weiß jedoch, warum der Ort Ziegelstein heißt. Das kommt von einer städtischen Ziegelhütte, die dort viele Jahrzehnte stand, im Zweiten Markgrafenkrieg, der zwischen 1552 und 1556 stattfand, allerdings zerstört wurde. Einst gehörte Ziegelstein der Patrizierfamilie Haller, die hier auch ein Schloss hatte. Allerdings überstand das Gebäude den Dreißigjährigen Krieg nicht und wurde zerstört. Nachdem die Patrizierfamilie von 1666 bis 1848 im Besitz von Ziegelstein war, baute diese dort das Imhoffschloss, das auch heute noch vorhanden ist. Nach einigem Hin und her wurde Ziegelstein 1920 der Stadt Nürnberg angegliedert und eingemeindet.

Ziegelstein liegt im Norden von Nürnberg. Weiter nördlich grenzt der Stadtteil Buchenbühl an, im[...]

Wohnen in Langwasser - Hochhaus meets Stadtwald

15.03.11 | Holger Schossig
Hochhäuser, Stadtbild, Langwasser
Hochhäuser prägen das Stadtbild von Langwasser. Foto: H. Schossig

Woran denkt man als erstes, wenn man vom Stadtteil Langwasser redet? Natürlich an Hochhäuser! Dabei hat Langwasser noch mehr zu bieten. Denn bis auf den Norden ist der Stadtteil noch heute von Wald umgeben. Der Lorenzer Reichswald grenzt dabei Altenfurt im Osten und die Autobahnen A6 und A73 im Süden und Westen von Langwasser ab. Dennoch dominieren die Hochhäuser diesen von Nürnbergern oft ungeliebten Stadtteil. Und in der Tat ist er nicht der schönste, den die Noris zu bieten hat. Einst sollte der Vorort eine Trabantenstadt werden, also eine Stadt für Pendler. Aus diesem Grund wurde dort in den 60er Jahren auch mit dem Bau der U-Bahn begonnen.

Viele andere Nürnberger Stadtteile können auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken, Langwasser dagegen ist gerade mal 54 Jahre alt.[...]

Wo Nürnberg und Fürth am beliebtesten sind: Der Stadtteil-Test

01.03.11 | Svenja Müller
Altstadt Nürnberg mit Pegnitz
Schöner wohnen in der Nürnberger Altstadt. Foto: S. Gugel

Dieser Artikel aus der Abendzeitung erschien heute morgen auf meinem facebook-Newsticker: "Wo Nürnberg und Fürth am beliebtesten sind". Klar, dass mich das auch interessiert. Eines kann ich euch schon vorneweg sagen: Überraschend sind die Ergebnisse nicht. 

Sowohl in Nürnberg als auch im kleineren (aber nicht minder schöneren!!!) Fürth wächst die Bevölkerung stetig, wie wir im Artikel nachlesen können. Kein Wunder - schließlich machen die florierende Wirtschaft, die malerischen Städte und die Nähe zur Natur die Region zu einem sehr attraktiven Standort. Das finden auch die Studenten. Sie kommen aus ganz Deutschland, um sich an der Uni Erlangen oder den Fachhochschulen einzuschreiben.

Vor allem Röthenbach und St. Leonhard und Fürth-Unterfarrnbach zählen zu den am schnellsten wachsenden[...]

Eibach - vom Dorf zum wichtigen Nürnberger Stadtteil

01.03.11 | Holger Schossig
Eibach - ein Stadtteil, der keine Wünsche offen lässt.
Eibach - ein Stadtteil, der keine Wünsche offen lässt. Foto: Holger Schossig

Einst hieß der Ort Ybach, obwohl diese Schreibweise doch recht umstritten ist. Was sicher ist: Im 14. Jahrhundert nannte man den Ort Eywach. Im Laufe der Zeit wurde Eibach daraus – und seit 1922 ist der Ort auch nicht mehr eigenständig, sondern wurde an Nürnberg angegliedert. Mittlerweile ist er zu einem modernen Stadtteil herangewachsen, der immer noch dörfliche Züge aufzuweisen hat, aber dennoch keinen Luxus vermissen lässt, den man an ihn stellt.

Wer hier wohnt, der kann auf Geschäfte aller Art zurückgreifen und kann sich die Fahrt in die Stadt sparen. Will man sich dann doch mal aufmachen, ist man mit dem Auto, der S-Bahn oder auch dem Bus sehr schnell in der Innenstadt. Bis auf die Eibacher Hauptstraße, die eine wichtige Verbindung nach Reichelsdorf, Wolkersdorf und Schwabach[...]

Gebersdorf - Wohnen im Südwesten von Nürnberg

01.02.11 | Holger Schossig
Gebersdorf, Südwesten Nürnbergs
Schön ordentlich reihen sich die Häuschen in Gebersdorf aneinander. Foto: H. Schossig

Betrachtet man sich das Stadtbild von Nürnberg, vor allem aber den Südwesten, dann findet man dort Gebersdorf. Ein Stadtteil, der mittlerweile sehr wichtig geworden ist, verbindet er doch Fürth-Süd mit Nürnberg-Röthenbach und auch mit Stein. Wer von Ansbach nach Fürth über die B2 fährt, der kommt unweigerlich durch Gebersdorf und wird feststellen, dass der Stadtteil eine Mischung aus moderner Großstadt und ehemals kleinem Vorort ist. Denn in Gebersdorf sind neben modernen Einfamilienhäusern, dem Hafenanschluss an den Main-Donau-Kanal und dem Großkraftwerk Franken 1 auch noch alte Bauernhäuser aus vergangenen Jahrhunderten zu finden – vereinzelt, aber immerhin!

Gebersdorf ist bereits über 700 Jahre alt. 1303 zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt, hat es eine aufregende Geschichte hinter[...]

Schniegling - auch Nürnberg hat ein Westend

03.11.10 | Holger Schossig
Versöhnungskirche, Schniegling
Die Versöhnungskirche ist Mittelpunkt von Schniegling. Foto: H. Schossig

Das Londoner Westend kennt wohl jeder. Das Theaterviertel zieht Millionen von Besuchern an. Das kann das Nürnberger Westend nun nicht so ganz von sich behaupten. Auch sind hier kaum bis gar keine Theater zu finden. Stattdessen kann man im gemütlichen Stadtteil Schniegling prima leben, wohnt in der Großstadt und hat dennoch einen Vorstadtcharakter. Und man hat das Westend vor der Türe. Das aber ist nur eine Bezeichnung für den Abschnitt rund um die Westendstraße, bildet dieser Bereich doch einen der westlichsten Teile von Nürnberg, der direkt mit der Stadt Fürth verschmilzt.

Müsste ich mir aussuchen, wo ich in Nürnberg wohnen möchte, dann würde ich nach meinem Heimatstadtteil Johannis mit Sicherheit als zweites Schniegling nennen. Hier findet man eine noch immer vorhandene, ländliche[...]

Endstation Hardhöhe? Besuch in einem Fürther Problembezirk

23.06.10 | Svenja Müller

"Nächste Station: Hardhöhe. Endstation, bitte alle aussteigen." Diesen Satz hört man nur, wenn man mit der U1 in den äußersten Westen Fürths fährt. Der Stadtteil Hardhöhe ist erst seit rund zwei Jahren ans U-Bahnnetz angeschlossen. Seitdem hat er sich dank verbesserter Infrastruktur und günstiger Mieten zu einem beliebten Wohnort vor allem für junge Familien gemausert. Dort zählt die Hardhöhe mittlerweile zu einem der bevölkerungsreichsten Stadtteile Fürths.

Leider steht Hardhöhe auch für eine weniger schöne Seite: Jugendliche sorgen immer wieder für Unruhen. Offen gestanden finde ich den nächtlichen Nachhauseweg nicht immer ganz ungefährlich. Dazu kommt, dass, vor allem in den Straßen rund um die U-Bahnstation, hässliche 60er-Jahre-Wohnblöcke und Hochhäuser das Stadtbild bestimmen.[...]

Ein Blog über das Leben in Nürnberg

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